Kurzfassung
Jenkins ist der am weitesten verbreitete Open-Source-CI/CD-Automatisierungsserver und ermöglicht Teams die Definition von Build-, Test- und Deployment-Pipelines über ein umfangreiches Plugin-Ökosystem oder eine deklarative Jenkinsfile-Konfiguration.
Was ist Jenkins?
Jenkins entstand 2004 als Hudson-Projekt und hat sich seitdem zum De-facto-Standard für selbst gehostete CI/CD-Automatisierung entwickelt. Es ist in Java geschrieben und läuft als eigenständiger Server oder in Containern. Pipelines werden entweder über die klassische Web-Oberfläche oder als Jenkinsfile mit Jenkins' deklarativer oder geskripteter Pipeline-DSL definiert, die zusammen mit dem Anwendungscode versioniert werden kann.
Das Jenkins Plugin-Ökosystem umfasst über 1.800 Plugins und bietet Integrationen für nahezu jedes Versionskontrollsystem, Build-Tool, Test-Framework, Cloud Provider und Benachrichtigungsdienst. Diese Flexibilität hat Jenkins zur dominierenden Wahl in Enterprise-Umgebungen gemacht, bringt jedoch auch erheblichen Administrationsaufwand mit sich.
Moderne Jenkins-Deployments nutzen häufig Kubernetes-native dynamische Agenten, die bei Bedarf kurzlebige Build-Container starten und so statische Build-Server überflüssig machen. Projekte wie Jenkins X erweitern Jenkins um opinionierte GitOps-Workflows für Cloud-native Anwendungen.
Warum ist Jenkins relevant?
- Verbreitung: Jenkins ist in Millionen von Organisationen installiert und verfügt über die größte CI/CD-Community und Wissensbasis
- Flexibilität: Das Plugin-Ökosystem ermöglicht die Integration mit nahezu jedem Tool oder Workflow
- Self-Hosted-Kontrolle: On-Premises-Deployment erfüllt Anforderungen an Datensouveränität und Compliance