Configuration Management

Cloud & Infrastruktur beginner

Configuration Management ist die Praxis, den gewünschten Zustand von Systemen und Infrastruktur durch Code und Werkzeuge zu automatisieren und aufrechtzuerhalten.

Kurzfassung

Configuration Management ist die Disziplin des systematischen Umgangs mit Änderungen an Systemen und Infrastruktur, sodass diese im Laufe der Zeit ihre Integrität und Konsistenz behalten – typischerweise durch automatisierte Werkzeuge, die einen deklarierten Sollzustand durchsetzen.

Was ist Configuration Management?

Configuration Management (CM) umfasst die Definition des gewünschten Zustands von Servern, Netzwerkgeräten und Anwendungen in Code, um diesen Zustand dann mit Tools kontinuierlich durchzusetzen. Ohne CM driften Umgebungen im Laufe der Zeit ab, da Ad-hoc-Änderungen sich ansammeln und Systeme unvorhersehbar werden.

CM-Tools wie Ansible, Chef und Puppet folgen dem Prinzip der Idempotenz: Die mehrfache Anwendung einer Konfiguration hat denselben Effekt wie die einmalige Anwendung. Dies ermöglicht den kontinuierlichen Einsatz von CM-Tooling zur Erkennung und Behebung von Drift.

Moderne CM-Praktiken behandeln Konfiguration als Code: Definitionen leben in Git, Änderungen durchlaufen Code-Reviews, und Pipelines testen Konfigurationen vor dem Einsatz in der Produktion.

Warum ist Configuration Management relevant?

  • Konsistenz: Alle Server einer Flotte haben identische, verifizierte Konfigurationen
  • Reproduzierbarkeit: Neue Server werden automatisch in einem bekannten guten Zustand provisioniert
  • Auditierbarkeit: Konfigurationsänderungen werden in der Versionskontrolle nachverfolgt
  • Compliance: Der Sollzustand kann Sicherheits-Baselines und regulatorische Anforderungen kodieren

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