AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich der AGB

Für die Geschäftsbeziehung zwischen Infralovers GmbH (nachfolgend bezeichnet als „Dienstleister“) und dem nachfolgend als "Kunde" bezeichnetem Erwerber der Produkte und Leistungen des Dienstleisters (nachfolgend bezeichnet als "Dienstleistung", "Produkte" oder "Waren") gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend bezeichnet als "AGB"). Als Dienstleistung gelten alle von und durch den Dienstleister angebotenen Trainingstypen (Public & Private) sowie Consulting Kontingente.

Bei Trainingsangeboten die von Dritten (z.B. HashiCorp) zur Verfügung gestellt und durch Infralovers durchgeführt werden gelten die AGB des jeweiligen Dritten.

Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, auch nicht wenn der Dienstleister seine Leistung widerspruchslos erbringt, es sei denn, der Dienstleister stimmt der Geltung der abweichenden Bedingungen des Kunden ausdrücklich zu. Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für beide Geschlechter. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde auf die gleichzeitige Verwendung von männlichen und weiblichen Sprachformen verzichtet. "Unternehmer" im Sinne der AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. Das Angebot des Dienstleisters richtet sich an Kunden, die Unternehmer sind (auch bezeichnet als "Geschäftskunden" oder "B2B") sowie an Privatpersonen (auch bezeichnet als “Verbraucher” oder “B2C”). Mit der Bestellung oder Registrierung als Kunde, erklären die Kunden jeweils, dass sie ein Geschäftskunde oder ein Verbraucher sind.

2. Vertragstext und Vertragssprache

Der Dienstleister speichert den Vertragstext und stellt ihn den Kunden in Textform (z.B. per E-Mail oder gedruckt) zur Verfügung. Der Kunde kann den Vertragstext vor der Erteilung des Auftrages an den Dienstleister ausdrucken, indem er im letzten Schritt der Bestellung die Druckfunktion seines Browsers oder die Speicherfunktion für Webseiten nutzt. Die Vertragssprachen sind Deutsch und Englisch, Verträge können in diesen Sprachen geschlossen werden.

  1. Zahlungsarten und Zahlungsbedingungen Zahlungen sind, sofern nicht anders vereinbart, ohne Abschlag, Skonti oder andere Nachlässe zu leisten. Der Kunde sorgt dafür, dass er die Voraussetzungen erfüllt, die zur erfolgreichen Bezahlung mittels der gewählten Zahlungsart erforderlich sind. Hierzu gehören insbesondere die hinreichende Deckung von Bank- und anderen Zahlungskonten, Registrierung, Legitimierungen und Autorisierung bei Bezahldiensten sowie die Bestätigung von Transaktionen. Kauf auf Rechnung - Der Rechnungsbetrag ist vom Kunden durch Zahlung auf das Bankkonto des Dienstleisters zu begleichen, sofern nichts anderes vereinbart ist. Es gelten die auf der Rechnung angegeben Zahlungsfristen. Kosten, die durch Mahnung fälliger Forderungen entstehen, werden dem Kunden in Rechnung gestellt. Dem Kunden bleibt der Nachweis keiner, bzw. geringerer Kosten vorbehalten. Der Dienstleister ist berechtigt, bei Zahlungsverzug Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe sowie weitere durch das Gesetz bestimmte Folgen und Kosten bei den säumigen Kunden geltend zu machen. Die Verpflichtung des Kunden zur Zahlung von Verzugszinsen schließt die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden durch den Dienstleister nicht aus. Zu den Verzugsschäden gehören Kosten der Rechtsdurchsetzung, wie z.B. Kosten für Rechtsberatung, Mahnverfahren oder Inkasso.

4. Durchführung, Verfügbarkeit

4.1 Private Training Für alle Trainings gilt seitens des Kunden eine kostenfrei Stornierungs- oder Verschiebungsfrist bis spätestens 14 Tage vor dem vereinbarten Termin. Bei Stornierung unter 14 Tagen vor dem Termin wird der komplette Rechnungsbetrag, unabhängig der Teilnehmerzahl, fällig. Eine Terminverschiebung ist nur bis 14 Tage vor dem Training möglich, andernfalls gilt der Termin als fixiert und wird unabhängig der Teilnehmerzahl, auch bei 0 Teilnehmern, in Rechnung gestellt.

Der Kunde kann im Falle seiner Verhinderung am Training Ersatzteilnehmende angeben, dies muss bis spätestens 2 Kalendertage vor Trainingsbeginn stattfinden. Es liegt in der Verantwortung des Kunden, dass Ersatzteilnehmende die jeweils angegebenen Trainingsvoraussetzungen erfüllen.

Bei Schulungen vor Ort werden eventuell bereits angefallene Reise-, Unterkunft, Stornokosten im Falle einer Trainings-Stornierung in Rechnung gestellt. Gekaufte und nicht in Anspruch genommene Private-Trainingskontingente verlieren nach einem Jahr ihre Gültigkeit.

4.2 Public Training Public Trainings werden unter anderem auch über Drittanbieter wie HashiCorp angeboten und Infralovers ist mit deren Durchführung vertraut. Bei Public Trainings über Drittanbieter gelten die jeweiligen AGB dieser - z.B. HashiCorp HashiCorp oder dem entsprechend gekennzeichneten anderen Anbieter beziehungsweise bei Infralovers Public Trainings, die Infralovers AGB. Public Trainings finden ab einer Mindestteilnehmerzahl von 8 Personen statt, die Teilnehmer werden 2 Tage vor dem Training über das Stattfinden oder ggf. teilnehmerbedingte Ausfallen des Termins informiert.

Wenn das angefragte Training nicht verfügbar ist, weil der Dienstleister mit dieser von seinen Lieferanten ohne eigenes Verschulden, insbesondere im Hinblick auf die Sicherstellung der Belieferung von Schulungsunterlagen Dritter und ein ihm mögliches sowie zumutbares Bemühen, nicht beliefert wird, kann der Dienstleister vom Vertrag zurücktreten. In diesem Fall wird der Dienstleister den Kunden unverzüglich informieren und ihm gegebenenfalls die Durchführung einer vergleichbaren Dienstleistung vorschlagen.

Gekaufte und nicht in Anspruch genommene Public-Trainingskontingente verlieren nach einem Jahr ihre Gültigkeit.

4.3. Custom Training Der Dienstleister bietet individuell angepasste Schulungen an, um den spezifischen Bedürfnissen und Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Die Custom Trainings werden entsprechend den individuellen Anforderungen entwickelt und sind exklusiv für den jeweiligen Kunden erstellt. Die Inhalte, Dauer und Kosten für solche Trainings werden im Voraus vereinbart und basieren auf den spezifischen Anforderungen des Kunden. Custom Trainings sind vom Umtausch auf andere Trainings ausgeschlossen, da sie auf den Kunden zugeschnitten sind.

4.4 Consulting Infralovers Consulting wird in Form von Kontingenten angeboten, diese werden im Voraus erworben.

Die Durchführbarkeit und Verfügbarkeit der Consulting-Dienstleistungen hängen von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Verfügbarkeit unserer Berater und der Art des gewünschten Consulting-Projekts. Daher ist eine rechtzeitige und langfristige Planung der gewünschten Kontingente zu empfehlen. Nur dann können wir die Bereitstellung von qualifiziertem Fachpersonal und die Einhaltung der vereinbarten Zeitpläne einplanen.

Wir behalten uns das Recht vor, die Durchführung von Consulting-Dienstleistungen abzulehnen oder zu verschieben, wenn unvorhergesehene Umstände oder andere unvermeidbare Hindernisse auftreten, die die erfolgreiche Erbringung der Dienstleistungen beeinträchtigen könnten. In einem solchen Fall wir der Kunde so früh wie möglich benachrichtigt und gemeinsam nach Lösungen gesucht.

Alle Details zur Durchführung und Verfügbarkeit von Consulting-Dienstleistungen werden in einem gesonderten Vertrag oder einer Kontingentvereinbarung festgelegt, die von beiden Parteien unterzeichnet wird.

Gekaufte und nicht in Anspruch genommene Consultingkontingente verlieren nach einem Jahre ihre Gültigkeit.

4.5 Allgemein Sollte die Durchführung einer der angebotenen Dienstleistungen durch Verschulden des Kunden scheitern, kann der Dienstleister vom Vertrag zurücktreten. Gegebenenfalls geleistete Zahlungen werden dem Kunden unverzüglich erstattet. Ausgenommen sind Dienstleistungen "nach Maß", welche exakt auf den Kunden zugeschnitten wurden und somit bereits Kosten angefallen sind, wie “Build your Training” Trainings und Consulting Kontingente. Sowie alle anderen Dienstleistungen die bereits Kosten verursacht haben.

Ein Trainings- oder Consultingtag wird vom Dienstleister mit 8 Stunden definiert.

4.6 Haftungsbeschränkung Der Dienstleister trägt keine Verantwortung für unterbrochene oder verzögerte Bereitstellungen von angebotenen Services, Ausfällen, Verlust von persönlichen Daten oder anderen Fehlern in den angebotenen Services (inkl. der Nichtbereitstellung). Diese Freistellung von Haftung gilt insbesondere für Situationen, in denen solche Unterbrechungen, Verzögerungen, Verluste oder Fehler auf Handlungen oder Ereignisse zurückzuführen sind, die außerhalb der Kontrolle des Dienstleisters liegen, einschließlich Ereignissen höherer Gewalt wie beispielsweise: Pandemien, Handlungen ausländischer Regierungen, Umweltkatastrophen, Krieg.

4.7 Weitergabeverbot Die Weitergabe von Schulungsunterlagen an nicht Trainingsteilnehmenden ist strengstens verboten. Ebenso das Mitschneiden, Fotografieren, Erstellen von Tonaufnahmen oder andere Arten die eine 1:1 Kopie des Trainings darstellen, ist untersagt.

4.8 Systemanforderungen Der Kunde hat sicherzustellen, dass alle Systemanforderungen vor einem Training (ob Online oder Vor Ort) erfüllt sind, und einem reibungslosen Trainingsablauf nichts im Wege steht. Dies ist vor allem für die erfolgreiche Durchführung der Labs, durch den Kunden, relevant.

4.9 Sprache Der Dienstleister stellt alle angebotenen Trainings in deutscher und englischer Sprache zur Verfügung, dabei muss bei Anmeldung des Kunden die Sprachpräferenz angegeben werden. Dadurch ist der Kunde selbst verantwortlich ob er dem Training in der gewählten Sprache folgen kann. Die Trainingsunterlagen sind, wenn nicht anders angegeben oder vereinbart, in englischer Sprache.

5. Digitale Inhalte

"Digitale Inhalte" sind Inhalte, wie z.B. Software, Video- sowie Audioinhalte, Trainings, E-Books oder Apps, wenn sie digital, z.B. als Download, Videocall oder Stream bereitgestellt werden (d.h. nicht auf Datenträgern, wie z.B. CDs oder BlueRays, geliefert werden). Die Regelungen dieser AGB sind auf den Verkauf digitaler Inhalte entsprechend anwendbar. Die digitalen Inhalte werden dem Kunden in Form einer Videokonferenz, bereitgestellt. Der Dienstleister ist berechtigt digitale Inhalte nachträglich anzupassen und zu verändern, sofern dies für den Dienstleister geboten ist (z. B. Aktualisierungen technischer Natur, Korrekturen sprachlicher Natur oder zwingende gesetzliche Gründe, die eine Anpassung von Inhalten erforderlich machen) dem Kunden zumutbar ist und die vertragsgemäße Nutzung der Produkte sowie das vertragliche Gleichgewicht nicht beeinträchtigt werden. Für die Nutzung der digitalen Inhalte wird ein Zugang zum Internet sowie gängige und übliche sowie dem Kunden zumutbare Darstellungsmöglichkeiten (z. B. ein Browser oder eine PDF-Darstellungssoftware) vorausgesetzt. Der Dienstleister übernimmt keine Verantwortung für etwaige Verhinderung des Zugangs zu digitalen Inhalten oder deren Abruf, falls diese Hindernisse im Verantwortungsbereich des Kunden liegen (das gilt insbesondere für den Zugang des Kunden zum Internet).

6. Digitale Dienstleistungen

"Digitale Dienstleistungen" liegen vor, wenn sie dem Kunden, der Verbraucher ist, die Erstellung, Verarbeitung oder Speicherung von Daten in digitaler Form oder der Zugang zu solchen Daten ermöglichen oder die gemeinsame Nutzung der vom Verbraucher oder von anderen Nutzern der entsprechenden Dienstleistung in digitaler Form hochgeladenen oder erstellten Daten oder sonstige Interaktionen mit diesen Daten ermöglichen. Die Regelungen dieser AGB sind auf digitale Dienstleistungen entsprechend anwendbar.

7. Erstellung und Verarbeitung nach Vorgaben des Kunden

Der Kunde wird über seine erforderliche Mitwirkung im Rahmen der Produktbeschreibung, bzw. des Bestell- und Beratungsprozesses informiert. Bei der Erfüllung seiner Mitwirkungspflichten muss der Kunde insbesondere bei der Bereitstellung von Informationen und Materialien das vereinbarte Format, den vereinbarten Übermittlungsweg sowie weitere vereinbarte technischer Vorgaben und Fristen beachten. Der Kunde verpflichtet sich nur solche Informationen und Materialien bereitzustellen sowie Mitwirkungshandlungen vorzunehmen, deren vertragsgemäße Verarbeitung durch den Dienstleister nicht gegen das geltende Recht sowie nicht gegen Schutzrechte Dritter verstößt. Der Kunde verpflichtet sich insbesondere sicher zu stellen, dass er über die für die Verarbeitung durch den Dienstleister nötigen Nutzungs- und Verfügungsrechte verfügt. Der Dienstleister ist nicht dazu verpflichtet die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung der MItwirkung des Kunden zu überprüfen. Der Dienstleister trägt keine Kosten für die Mitwirkung des Kunden. Der Kunde stellt den Dienstleister, seine Mitarbeiter und Vertreter von der Haftung und/oder Ansprüchen von Behörden oder Dritten frei, die im Zusammenhang mit der Mitwirkung des Kunden entstehen und die der Kunde zu vertreten hat. Die Freistellung umfasst auch alle erforderlichen und angemessenen Rechtsverteidigungskosten. Ferner unterstützt der Kunde den Dienstleister in diesem Fall bei der Abwehr der Ansprüche durch zumutbare und erforderliche Mitwirkungshandlungen sowie Informationen. Der Dienstleister ist auf Grundlage einer sachgerechten Abwägung berechtigt, Verarbeitungsaufträge, auch nach Vertragsschluss, zurückzuweisen, bei denen der Dienstleister aufgrund objektiver Anhaltspunkte von einem Verstoß gegen die geltende Rechtslage, Rechte Dritter oder die guten Sitten ausgehen darf (das gilt insbesondere bei jugendgefährdenden, diskriminierenden, beleidigenden oder verfassungsfeindlichen Informationen und Materialien).

8. Urheber- und Nutzungsrechte

Die durch den Dienstleister vertriebenen Dienstleistungen/Produkte sind schutzrechtlich (insbesondere marken- und urheberrechtlich) geschützt. Die Nutzungs- und Verwertungsrechte liegen beim Dienstleister, bzw. den jeweiligen Rechteinhabern. Kunden verpflichten sich, diese Schutzrechte anzuerkennen und zu beachten. Der Kunde erhält die einfachen Rechte, die erworbenen Produkte zu vertragsgemäßen Zwecken zu nutzen. Im Übrigen ist die Nutzung und Verwertung der Produkte nicht zulässig. Insbesondere dürfen urheberrechtlich geschützte Produkte des Dienstleisters nicht im Internet oder in Intranets vervielfältigt, verbreitet, öffentlich zur Verfügung gestellt oder in sonstiger Art und Weise Dritten zur Verfügung gestellt werden. Die öffentliche Wiedergabe, Vervielfältigung oder sonstige Weiterveröffentlichung, sind nicht Bestandteil dieses Vertrages und sind somit untersagt. Urheberrechtsvermerke, Markenzeichen und andere Rechtsvorbehalte dürfen aus den Produkten nicht entfernt werden, es sei denn, sofern dies zur vertragsgemäßen Nutzung der Produkte erforderlich oder gesetzlich erlaubt ist. Sofern die Produkte einer bestimmten Nutzungslizenz unterliegen, werden die Kunden über die Nutzungslizenz informiert. In diesem Fall gelten die Regelungen der Nutzungslizenz vor diesen AGB. Tritt der Dienstleister in Vorleistung, erfolgt die Einräumung der Nutzungsrechte gegenüber dem Kunden nur vorläufig und wird erst dann wirksam, wenn der Kunde den Rechnungsbetrag vollständig beglichen hat.

8.1 Weiterverkaufsverbot Es ist ausdrücklich untersagt, dass der Kunde Trainingsprodukte des Dienstleisters an Dritte weiterverkauft, es sei denn, der Kunde ist ein aktiver autorisierter Partner des Dienstleisters, der mit dem Wiederverkauf explizit vertraut wurde. Der Dienstleister behält sich das Recht vor, Services für sämtliche Dienstleistungen zu verweigern, die von einer nicht autorisierten Partei weiterverkauft wurden.

9. Kündigung & Storno

9.1 Kündigung & Storno seitens Dienstleister

Der Dienstleister behält sich vor ein Training nach eigenem Ermessen bis zu 2 Werktage vor dem geplanten Training zu stornieren.

Das Training wird dem Kunden dabei nicht in Rechnung gestellt und es wird ein Ersatztermin vorgeschlagen. Im Falle von On-Site Schulungen haftet der Dienstleister nicht für entstandene Reise- und Hotelkosten des Kunden.

9.1 Kündigung & Storno seitens Kunde

Der Kunde kann er bis spätestens 14 Tage vor Trainingsbeginn sein gebuchtes Training kostenfrei verschieben. Dies ist bis zu 2 mal möglich, ab dem 3. mal wird eine Bearbeitungsgebühr von 50 % verrechnet.

9.3 Kurs Voraussetzungen Seitens des Kunden ist sicherzustellen, dass alle genannten Kursrelevanten Voraussetzungen vor dem gebuchten Training erfüllt sind. Nicht erfüllte Voraussetzungen führen zu einem eingeschränkten Trainingserlebnis und sind kein Reklamationsgrund.

9.4. Zusätzliche Kurs Richtlinien Pro Training können zusätzlich zu den AGB Kursbezogene Richtlinien anfallen. Diese werden gesondert per E-Mail zusammen mit dem Kursangebot oder spätestens der Rechnung übermittelt. Sofern nichts anderes vereinbart, werden alle vom Dienstleister, sowie drittanbietenden Trainingsanbietern, für das Training notwendigen, erfassten oder erstellten personenbezogenen Daten gemäß der in den AGB befindlichen Datenschutzerklärung des Dienstleister zu Marketing und Geschäftszwecken verwendet.

9.5. Kündigungsrecht Um sicherzustellen, dass die Teilnehmenden ein angemessenes Lernklima während des Trainings erhalten, behält sich der Dienstleister vor, Teilnehmende von einem Training auszuschließen. Personen, die andere Teilnehmende oder die Kursleitenden belästigen oder sich nach Ermessen des Dienstleisters unangemessen verhalten oder das Training stören, können von der Veranstaltung ausgeschlossen werden und haben keine Berechtigung, das Training erneut zu besuchen. Im Falle eines Ausschlusses beschränkt sich die Haftung des Dienstleisters auf die Rückerstattung der vom Kunden gezahlten Trainingsgebühr. Der Dienstleister übernimmt keine Haftung für eventuell entstandene Unannehmlichkeiten oder Folge-Schäden.

10. Widerrufsbelehrung

Die Informationen zum Widerrufsrecht für Verbraucher ergeben sich aus der untenstehenden Widerrufsbelehrung des Dienstleisters.

11. Gewährleistung und Haftung

Der Dienstleister trägt keine Gewähr für die Internetverbindung des Kunden, die vom Kunden eingesetzte Soft- und Hardware sowie etwaige durch sie verursachten Störungen der Vertragsbegründung oder -durchführung zwischen dem Kunden und Dienstleister. Der Dienstleister haftet auf Schadensersatz unbeschränkt, soweit die Schadensursache auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht. Ferner haftet der Dienstleister für die leicht fahrlässige Verletzung von wesentlichen Pflichten, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet, für die Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut (Kardinalpflichten) oder im Fall vereinbarter Garantieversprechen. In diesem Fall haftet der Dienstleister jedoch nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen und erwartbaren Schaden. Der Dienstleister haftet nicht für die leicht fahrlässige Verletzung anderer als der vorstehend genannten Pflichten. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, für einen Mangel nach Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit des Produktes und bei arglistig verschwiegenen Mängeln. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt. Soweit die Haftung des Dienstleisters ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung von Arbeitnehmern, Vertretern und Erfüllungsgehilfen. Im Übrigen sind Schadensersatzansprüche des Kunden ausgeschlossen. Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch für Schadensersatzansprüche des Kunden im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung des Dienstleisters. Die Einschränkungen der Gewährleistungs- und Haftungspflichten sowie Verkürzung diesbezüglicher Fristen gelten nicht im Fall zwingende verbraucherrechtlicher Rückgriffsansprüche des Kunden. Dies gilt insbesondere im Fall von Schadensersatz- und Aufwendungsersatzansprüchen der Verbraucher, im Fall der Fristverkürzung bei Produkten, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet worden sind und dessen Mangelhaftigkeit verursacht haben sowie im Fall von etwaigen Aktualisierungspflichten bei Verträgen über digitale Produkte.

12. Änderung der AGB

Der Dienstleister behält sich das Recht vor, diese AGB jederzeit mit Wirkung für die Zukunft in den folgenden Fällen zu ändern: a) Wenn die Änderung dazu dient, eine Übereinstimmung der AGB mit dem anwendbaren Recht herzustellen, insbesondere wenn sich die geltende Rechtslage ändert; b) Wenn die Änderung dem Dienstleister dazu dient, zwingenden gerichtlichen oder behördlichen Entscheidungen nachzukommen; c) Wenn völlig neue Dienstleistungen oder Dienstleistungselemente sowie technische oder organisatorische Prozesse eine Beschreibung in den AGB erfordern. Im Falle von Kunden, die Unternehmer sind, können Änderungen auch neben den genannten Fällen vorgenommen werden, sofern sie für den Kunden zumutbar, angemessen und sachlich gerechtfertigt sind. Der Dienstleister gibt sein bestes die geänderten AGB mindestens zwei Wochen (14 Tage) vor ihrem Inkrafttreten über diese Website AGB oder auf eine andere angemessene Benachrichtigungs-Art, bekannt zu geben. Wenn ein Kunde nicht innerhalb von zwei gegen die neuen AGB Widerspruch erhebt, gelten die geänderten AGB als vom Kunden akzeptiert. Mit dem Inkrafttreten der neuen AGB wird über die der Kunden über die Folgen einer Nichtanfechtung informieren. Die Kunden können den geänderten AGB auch durch ausdrückliche Zustimmung zustimmen. Es gelten für alle laufenen Verträge die bisher letztgültigen AGB, sofern nichts anderes vereinbart wurde sowie der Kunde nicht über neue AGB informiert wurde.

13. Schlussbestimmungen

Die Rechtsbeziehungen zwischen dem Kunden, sofern dieser Unternehmer ist und dem Dienstleister, unterliegen ausschließlich dem Recht der Republik Österreich unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Der Gerichtstand befindet sich am Sitz des Dienstleisters, wenn der Kunde Unternehmer ist. Das Recht des Dienstleisters einen anderen zulässigen Gerichtsstand zu wählen, bleibt vorbehalten.

14. Streitschlichtung und Verbraucherstreitbeilegung

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter Online Dispute Resolution | European Commission finden. Verbraucher haben die Möglichkeit, diese Plattform für die Beilegung ihrer Streitigkeiten zu nutzen.

15. Referenzhinweise

Infralovers ist vorbehaltlich des jederzeit möglichen, schriftlichen Widerrufs des Kunden dazu berechtigt, auf eigenen Werbekanälen, insbesondere auf Custom IT trainings for high performance teams mit Namen und Firmenlogo des Kunden auf die bestehende oder vormalige Geschäftsbeziehung hinzuweisen (Referenzhinweis).

Ein Wiederruf ist jederzeit unter folgendem Kontakt möglich: ehaselwanter@infralovers.com

Stand per 07. Dezember 2023 Erstellt mit dem Datenschutz-Generator.de von Dr. Thomas Schwenke

Wiederrufsbelehrung

16. Widerrufsbelehrung für Kunden

14.1 Ausschluss bzw. vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind.
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn wir mit der Ausführung des Vertrages erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht mit Beginn der Vertragserfüllung unsererseits verlieren sowie wir Ihnen den Inhalt Ihrer Erklärung innerhalb einer angemessenen Frist nach Vertragsschluss, spätestens jedoch bei der Lieferung der Ware oder bevor mit der Ausführung der Dienstleistung begonnen wird, auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung gestellt haben. Wir weisen darauf hin, dass wir den Vertragsschluss von der vorgenannten Zustimmung und Bestätigung abhängig machen können.
Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn wir mit der Ausführung des Vertrages erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht mit Beginn der Vertragserfüllung unsererseits verlieren. Wir weisen darauf hin, dass wir den Vertragsschluss von der vorgenannten Zustimmung und Bestätigung abhängig machen können.

Erstellt mit dem Datenschutz-Generator.de von Dr. Thomas Schwenke